Die Geschichte des Automobiels

von der Entstehung bis hin zum heutigen Automobil

 Das Automobil!

Wie würden wir den heutigen Alltag bewältigen, wenn wir kein Auto zur Verfügung hätten?

Das Auto ist heute nicht mehr wegzudenken, hier zeigen wir die Entstehungsgeschichte des Automobils auf.

Die Geschichte des Automobils ist geprägt durch eine ständige Weiterentwicklung bei der in der Aktualität, Wirtschaftlichkeit und Sicherheit die vordergründige Interessenlage bestimmen. 

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Die Entstehung des Automobils.
Zur Fabrikation eines selbstfahrenden Fahrzeugs musste zunächst das Rad erfunden werden. Diese fand etwa 4000 vor Christus statt und ging einher mit der Entwicklung des Wagens, welcher von Tieren und auch von Menschen gezogen wurde. Die starre Konstruktion eines solchen Wagens fand nach jüngeren Forschungen in Mitteleuropa, wahrscheinlich auf dem heutigen Gebiet Deutschlands statt. 

Die Vision eines selbstfahrenden Wagens wurde schon sehr früh von mehreren Menschen erdacht. Um das Jahr 1250 herum formulierte der englische Franziskanermönch und Philosoph Roger Bacon den Gedanken sehr plastisch, doch die Realisierung sollte noch lange Zeit in Anspruch nehmen. Auch der Muskelkraftwagen der 1447 in Deutschland auftauchte oder der selbstfahrende Panzerwagen von Leonardo da Vinci waren eher theoretische Abhandlungen oder Visionen.

Der Durchbruch gelang 1649, als der Nürnberger Schmied Hans Hautsch einen Wagen der etwa 1,6 Stundenkilometer selbstständig fahren konnte, erbaute. Diese Konstruktion wurde von Prinz Karl Gustav von Schweden gekauft, und auf Paraden zum Erstaunen aller Anwesenden eingesetzt.

Als Vordenker des Verbrennungsmotors mit Kolbenantrieb gilt der Physiker Christiaan Huygens aus den Niederlanden der 1674 eine Kolbenmaschine konstruierte, die mit Pulverantrieb funktionierte.

Auch Dampf wurde als Antrieb benutzt. Der englische Physiker und Erfinder Issac Newton konzipierte ein 1680 einen Dampfwagen, der durch den Engländer Thomas Newcomen und dem Franzosen Denis Papin weiterentwickelt wurde. Bei all diesen Konstruktionen handelte es sich um Prototypen bzw. Einzelstücke, die bewundert und bestaunt wurden, aber niemals in Serie produziert wurden.

Nach mehreren Versuchen im 19. Jahrhundert, bei denen vornehmlich mit Dampfmaschinen experimentiert wurde, baute der Engländer Robert Anderson das erste Elektrofahrzeug. Bereits 1860 patentierte der deutsche Christian Reithmann den Viertaktmotor. Die Deutz AG begann 1876 mit der Produktion von dieser Motorart. Der Weg für die Serienproduktion schien geebnet.

Das Automobil in der modernen Entwicklung.
Die Entwicklung des in Serie produzierten Automobils kam in Deutschland mit den Erfindungen von Carl Benz weiter. Er baute 1885 zunächst sein berühmtes Dreirad und 1886 seinen Motorwagen, der mit Reichspatent geschützt wurde. Hier wird die Geburtsstunde des Automobils gesehen. Gottlieb Däumler, der seinen Namen später in Daimler änderte, konstruierte unabhängig von Benz zusammen mit anderen Entwicklern ähnliche Fahrzeuge. Im Jahr 1888 wurde der Betrieb des ersten Elektrofahrzeugs durch die Firma A. Flocken aus Coburg bekannt. Erst später bauten andere Erfinder wie der russische Ingenieur Jablotschkow und sein Landsmann Romanow Personenkraftwagen mit Elektroantrieb.

Als Bertha Benz 1888 die erste Überlandfahrt von Mannheim nach Pforzheim unternahm, schien der Siegeszug des Automobils nicht mehr aufzuhalten. Im Jahr 1892 patentierte Rudolf Diesel eine neue wirkungsvollere Antriebsart und konstruierte 1897 den ersten Dieselmotor. Das Automobil begann nunmehr die Vorherrschaft der Eisenbahn infrage zu stellen, vornehmlich durch die Konstruktion von Omnibussen und Lastengfahrzeuge.

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts konkurrierenden Antriebsarten setzte sich der Hubkolbenmotor durch. In den Vereinigten Staaten setzte bereits die Serienproduktion von Automobilen ein, vornehmlich bei Ford, wobei die meisten Dampfautomobile waren, gefolgt von Elektrofahrzeugen und dann die Benzinfahrzeuge, die zu diesem Zeitpunkt am geringsten verbreitet waren. Auch Deutschland stand der Produktion in nichts nach, denn 1924 begann die Serienproduktion des Laubfroschs genannten Fahrzeugs durch Opel. Die Fusion der Unternehmen Daimler mit Benz & Co. war der Beginn einer bis zum heutigen Tag anhaltenden Erfolgsgeschichte.

Die weiteren Entwicklungen bis zur Gegenwart.
Es erfolgten Entwicklungen, die das Automobil perfektionierten. Der Rotationskolbenmotor wurde 1933 und das Automatikgetriebe 1940 erfunden. Seit 1951 gibt es die Benzindirekteinspritzung sowie die Servolenkung und 1957 konnten Autokäufer auf Wunsch Beckengurte im Fahrzeug bestellen. Im Jahr 1986 wurden Autokatalysatoren entwickelt, die weltweit schrittweise eingesetzt wurden.
Danach, 1980, wurden Fahrzeuge mit Airbags gebaut und 1984 kamen die ersten modernen Erdgasfahrzeuge auf den Markt. Fahrzeuge mit Hybridantrieb wurden 1997 durch Toyota eingeführt.
Insgesamt ist der Trend zur Weiterentwicklung gerade in den Bereichen Wirtschaftlichkeit und Sicherheit ungebrochen.

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